Beschr.-Detail
Innere und äussere Geschichten, Wünsche, Fantasien, Träume und aktuelle Themen
der Gruppe werden im Hier und Jetzt erlebt und verarbeitet.
Grundlagen des Prozesstheaters sind die Prozesspsychologie (nach a. Mindell), die
Tanz- und Bewegungstherapie und das Psychodrama (J. L. Moreno).
Im Mittelpunkt stehen die Identifikation und die authentische Verkörperung von
Rollen und die Interaktionen zwischen den verschiedenen Rollen. Die sich entwickelnden
Szenen aktualisieren ein Feld und eine Atmosphäre, die sich im Hintergrund
langsam aufbauen. Diese sich sekundär organisierenden Kräfte und Rollen
werden als Teil des Geschehens eingeladen, sichtbar und fassbar zu werden und
sich auszudrücken.
Verbale und nonverbale Kommunikation und szenische Gestaltung ermöglichen
Geschichten, Fantasien und Träume mittels Sprache, Gesang, Bewegung und Tanz
auf die «Bühne» zu bringen und zu verändern.
Das Prozesstheater ist eine Arbeit mit Gruppen, die sich auf eine Auseinandersetzung
mit bekannten und unbekannten Figuren und Rollen einlassen wollen.